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Impressionen vom „Tag der kleinen Forscher“ 2020

Das Motto „Von der Quelle bis ins Meer – Wasser neu entdecken!“ passte gut zu dem sonnigen „Tag der kleinen Forscher“ 2020. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die meisten Kinder in diesem Jahr leider auf klassische Forscherfeste verzichten. Stattdessen nutzten sie die digitalen Anregungen der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und folgten somit den Wegen des Wassers entweder zu Hause, beim Spazierengehen mit ihren Eltern oder in eingeschränkt geöffneten Kitas, Horten und Grundschulen. Denn: Forschen und Entdecken kann man zum Glück überall.

Aus Forscherfest wurde „Kleine Forscher“-Show

© Stiftung Haus der kleinen Forscher
© Stiftung Haus der kleinen Forscher
© Stiftung Haus der kleinen Forscher
© Stiftung Haus der kleinen Forscher
© Stiftung Haus der kleinen Forscher
© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Gemeinsam mit dem diesjährigen Partner, Science Center experimenta, wollte die Stiftung den „Tag der kleinen Forscher“ mit dem großen Forscherfest in Heilbronn feiern. Doch auch dieses musste wie viele andere Aktionen zum bundesweiten Mitmachtag neu geplant werden. Ende April begann die Stiftung gemeinsam mit der experimenta kurzfristig zahlreiche digitale Angebote zu entwickeln.

Im Rahmen der Entdeckertour konnten alle Interessierten in drei Kurzclips den Wegen des Wassers folgen und gemeinsam mit den Kindern erforschen, wo uns Wasser im Alltag überall begegnet. Forscherideen wurden verfilmt und auch das Wimmelbild zum Aktionstag fand den Weg auf die Website, sodass die Mädchen und Jungen dieses nun auch von zu Hause mit ihren Eltern erkunden konnten.

Das geplante Forscherfest in Heilbronn verlegte die Stiftung gemeinsam mit der experimenta kurzerhand ins Netz und bot mit der „Kleine Forscher“-Show jede Menge Forscherideen und spannende Aktivitäten zum Motto des Aktionstags an.

Seekuh, Spiegelqualle, Kofferfisch oder Himbeerfisch?

Welches Tier ist erfunden? Am Ende der „Kleine Forscher"-Show gab es ein Gewinnspiel, an dem sich viele kleine Zuschauerinnen und Zuschauer beteiligten. Die richtige Antwort lautete: Himbeerfisch! Die Kinder aus dem Vzf-Taunus Kindergarten Mönstadt zeigten uns, wie sie sich einen Himbeerfisch vorstellen.

© Vzf-Taunus Kindergarten Mönstadt
© Vzf-Taunus Kindergarten Mönstadt
© Vzf-Taunus Kindergarten Mönstadt
© Vzf-Taunus Kindergarten Mönstadt

Kleine Feste in der Notbetreuung und zu Hause

Ob in der Kita-Notbetreuung, im Hort oder zu Hause mit den Eltern – der „Tag der kleinen Forscher“ wurde auch in diesem Jahr zum Anlass genommen, um gemeinsam mit Kindern zu entdecken und zu forschen. Bundesweit schauten die Mädchen und Jungen die „Kleine Forscher“-Show, experimentierten rund ums Thema Wasser und erhielten ihre eigenen Forscherdiplome. Zwei besonders beliebte Forscherideen, die auf der Website zum „Tag der kleinen Forscher“ vorgestellt wurden, waren die „Wellenmaschine“ und „Wasser filtern“.

Manche Einrichtungen, wie die Städtische Integrative Kindertagesstätte Süderneuland in Ostfriesland, der Hort „Ein Stein“ in Brandenburg oder die Johanniter-Kindertagesstätte Osberghausen in Nordrhein-Westfalen, hatten ganz eigene kreative Ideen, wie sie den Kindern in der Corona-Zeit das Mitforschen ermöglichen konnten: Sie schickten den Mädchen und Jungen Video-Clips und wöchentliche E-Mails mit Experimentier-Anleitungen oder erstellten eigene Forscherboxen und Forscherhefte zum Mitnehmen.

Auch Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ unterstützten den Aktionstag im digitalen Raum. Das Regionale Bildungsbüro des Kreises Siegen-Wittgenstein präsentierte zum Beispiel am „Tag der kleinen Forscher“ ein Experiment zum Thema Wasser auf seiner Website. Darin ging es um Fische aus Papier, die auf dem Wasser schwimmen. Das Regionale Bildungsnetzwerk Kreis Warendorf veröffentlichte eine eigene Zusammenstellung von Anregungen zum Forschen und Entdecken.

© Johanniter-Kindertagesstaette Osberghausen
© Kita Sausebraus Neuenrade
© Hort „Ein Stein“ Kleinmachnow
© Tanja Iwas
© Kita Sausebraus Neuenrade
© Kita Haffring Ueckermünde

In der Politik wurde dieses Mal digital mitgeforscht

Kreativ gingen auch die zahlreichen Politikerinnen und Politiker, die den „Tag der kleinen Forscher“ unterstützten, mit der Situation um. Viele Mitglieder des Bundestages beteiligen sich seit vielen Jahren am Aktionstag und besuchen zum Beispiel Forscherfeste in Schulen und Kitas. In diesem Jahr setzten die meisten auf digitale Kanäle, um auf den „Tag der kleinen Forscher“ und die Bedeutung früher MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung aufmerksam zu machen.

„Einen tollen 'Tag der kleinen Forscher'", wünschte zum Beispiel Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung und Schirmherrin des „Hauses der kleinen Forscher“ in einer Video-Botschaft. Die Abgeordneten und Kuratoriums-Mitglieder der Stiftung Kerstin Radomski (CDU) und Dr. Anna Christmann (Bündnis 90/Die Grünen) nutzten Social-Media-Kanäle wie Instagram und Twitter, um die Beiträge aus dem „Haus der kleinen Forscher“ zu teilen und zum Mitmachen am Aktionstag aufzurufen. Sybille Benning (CDU), ebenfalls Kuratoriums-Mitglied, schrieb in einem Blogbeitrag: „Ich möchte, dass kein MINT-Talent unentdeckt und ungefördert bleibt.“

Ihr Kollege im Bundestag Matthias Seestern-Pauly (FDP) zeigte auf Instagram, dass es sich mit den Füßen im Bach am besten forscht, während bei der CDU-Abgeordneten Gitta Connemann im Garten Hündin Laika half, die Forscheridee umzusetzen wie auf Facebook zu sehen war. So viel Einsatz verdient ein Forscherdiplom. Klassisch analog war dagegen unter anderem Angelika Glöckner (SPD) unterwegs: Sie besuchte die kleinen Forscherinnen und Forscher der 3b an der Hermersberger Grundschule in der Südpfalz.

Dass allerdings auch bei großen Forscherinnen und Forschern nicht immer alles sofort klappt, zeigte Katja Suding (FDP) mit einem Wasserexperiment auf Instagram und motivierte alle Kinder: „Gebt niemals auf! Habt Mut, Spaß und seid neugierig.“

© Stiftung Haus der kleinen Forscher
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© Stiftung Haus der kleinen Forscher
© Betz
© Stiftung Haus der kleinen Forscher
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