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Kunstwerke aus Papierfetzen

Papier in lange Fetzen zu reißen, macht nicht nur Spaß, man kann dabei auch allerhand über die Beschaffenheit unterschiedlicher Papiere erfahren.

© Christoph Wehrer / Stiftung "Haus der kleinen Forscher"
© Gregor Eisele / Stiftung Haus der kleinen Forscher
© Gregor Eisele / Stiftung Haus der kleinen Forscher

Sie benötigen:

  • Verschiedenes Altpapier und Pappen

Alltagsbezug aufgreifen

Ein Blick in die Altpapiertonne offenbart, wie unterschiedlich verschiedene Pappen, Kartons und Papiere sind. Je nach Zweck, den sie erfüllen sollen, sind sie besonders stabil und knickfest oder äußerst leicht und durchscheinend.

Sammeln, fetzen und vergleichen

Lassen Sie die Kinder Altpapier und Pappen sammeln, die Eltern können dabei gut unterstützen. Betrachten Sie gemeinsam die Sammlung. Dann darf losgefetzt werden! Die Mädchen und Jungen reißen die Pappen und Papiere in möglichst lange Streifen. Welche Unterschiede stellen sie dabei fest? Welches Papier reißt sich ganz leicht, welches lässt sich kaum knicken, geschweige denn reißen? Welche Gründe finden die Kinder dafür, dass Papier so unterschiedlich ist?

Richtungswechsel

Probieren Sie mit den Mädchen und Jungen, ob sich Papier unterschiedlich gut reißen lässt, je nachdem, in welche Richtung gerissen wird. Wie reißt es sich von links nach rechts? Wie von oben nach unten? Wie muss man reißen, damit besonders lange Papierfetzen entstehen? Vergleichen Sie mit den älteren Kindern die Risskanten an den Pappen und Papieren miteinander. Überlegen Sie gemeinsam, wie man von deren Aussehen und Beschaffenheit auf die Herstellungsweise des Papiers schließen kann.

Fetzen weiterverwenden

Welche Ideen haben die Mädchen und Jungen, wie sich die Papierstreifen weiterverarbeiten lassen? Stellen Sie beispielsweise ein Stück „gewebtes Papier“ her, in dem die Streifen gitterartig, über Kreuz miteinander verwoben werden. Oder basteln Sie „Ringgirlanden“. Dafür werden die einzelnen Fetzen zu Ringen geformt und ineinander geklebt. Aus eher kurzen Pappfetzen lassen sich tolle Skulpturen auftürmen, aus bunten Zeitschriftenstreifen werden vielleicht originelle Collagen. Was fällt den Kindern sonst noch ein?

Wissenswertes für Erwachsene

Nicht nur beim Reißen von Papier, sondern auch bei der Herstellung von Büchern, Zeitungen, Tapeten und vielen anderen Papierprodukten ist es wichtig, die Faserrichtung des Papiers zu beachten. So lässt sich z. B. ein Buch einfacher umblättern, wenn die Laufrichtung der Buchseiten von oben nach unten verläuft. Der Buchrücken hingegen wird mit Papier quer zur Laufrichtung bezogen, weil er dann stabiler ist.

Forscheridee herunterladen

Laden Sie hier die Forscheridee herunter und drucken Sie sie aus, um direkt mit den Kindern loszuforschen!

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