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Papier hat viele Gesichter

Wie wird aus einem Stück Papier eine lustige Faschingsmaske? Erforschen Sie mit den Kindern, wie man Löcher für Augen, Mund und Nase an die richtigen Stellen bringt.

Kinder mit Papiergesichtern
© Christoph Wehrer / Stiftung Haus der kleinen Forscher
Mädchen schneiden Papier
© Christoph Wehrer / Stiftung Haus der kleinen Forscher
Kind hält sich Papiergesicht vor den Kopf
© Christoph Wehrer / Stiftung Haus der kleinen Forscher

Sie benötigen:

  • Papier
  • Scheren

Blick in den Spiegel

Fertigen Sie zusammen mit den Kindern Masken aus Papierrechtecken an. Damit diese gut auf die Gesichter der Mädchen und Jungen passen, müssen sie Löcher für Augen, Nase und Mund haben. Betrachten Sie gemeinsam mit den Kindern deren Gesichter im Spiegel: Wo befinden sich die Augen, wo die Nase und der Mund?

Falten und Schneiden

Lassen Sie die Mädchen und Jungen das Papier in der Mitte falten. Die Papierhälften bleiben nun übereinander gefaltet, während die Kinder kleine Löcher in das Papier reißen oder schneiden. Wie viele Löcher müssen sie für die Augen einreißen? Und wo? Wie müssen die Risse für Nase und Mund aussehen?
Falten Sie die Papiere wieder auseinander und schauen Sie sich die fertigen Masken gemeinsam mit den Kindern an. Lassen Sie die Mädchen und Jungen ihre Masken vor das Gesicht halten. Sind die Löcher für Augen, Mund und Nase an den richtigen Stellen?

Aus einfach wird doppelt

Besprechen Sie mit den Mädchen und Jungen, warum es ausreicht, nur die Hälfte des Papiers einzureißen. An der Faltkante wird alles verdoppelt – die Maske sieht auf beiden Seiten der Faltung gleich aus – nur spiegelverkehrt. Durch das Falten des Papiers entsteht eine achsensymmetrische Figur, deren Symmetrieachse der Faltkante entspricht.

Alles symmetrisch

Lassen Sie die Kinder auf diese Weise noch weitere achsensymmetrische Figuren herstellen. Gelingt es ihnen z. B., das einmal aufeinander gefaltete Papier so einzureißen oder zu schneiden, dass beim Auseinanderfalten ein Kreis, ein Quadrat oder sogar ein Herz in der Mitte des Papiers entsteht? Die erfahrenen Mädchen und Jungen zeichnen die halben Figuren zuerst auf das gefaltete Papier und schneiden sie dann aus. Oder sie falten das Papier gleich zweimal übereinander, so dass die Faltkanten senkrecht aufeinander stehen. Welche Muster entstehen, wenn sie nun Löcher oder andere Formen in das Papier schneiden? Und wo tauchen sie auf dem auseinandergefalteten Papier auf?

Wissenswertes für Erwachsene

"Schönheit liegt im Auge des Betrachters" heißt es. Worauf wir jedoch bei anderen Menschen achten, und was wir als "schön" empfinden, ist eigentlich sehr ähnlich: die Symmetrie. Unterschiedliche Studien haben gezeigt, dass Menschen symmetrische Gesichter als besonders attraktiv empfinden. Symmetrische Formen und Muster sind in der Natur allgegenwärtig: egal ob Blüten, die Flügel eines Schmetterlings oder der menschliche Körper. Symmetrie zeigt sich oft als Grundmuster in der Natur, welches sich im Verlauf der Evolution herausgebildet und bewährt hat. Symmetrien sorgen für Ordnung, Klarheit und Übersicht und sprechen uns an. Wir deuten sie instinktiv als Ausdruck von Gesundheit und Robustheit.

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